- Geboren 1963, Sternzeichen Zwilling
- Abitur 1981 in Schalbach am Taunus
- Zuagroast 1983
- Bis 1988 Psychologie-Studium in Regensburg
Seit 1984 schreibe ich Gedichte im Stillen Kämmerlein und für meine Schubladen,
die bereits übergequollen sind.
Meine Leidenschaft für das Sockenstricken entdeckte ich 1989. Gelegentlich halte
ich Kurse.
Philosophie, Spiritualität, die Natur und unser großer Garten sind in den letzten Jahren immer
wichtiger für mich geworden.
Gemalt habe ich bereits als Kind sehr gerne,
Mein Traum- und Wirklichkeitsmann Harald traf 1995 in meinem Leben ein.
Durch die Begegnung mit Künstlerinnen und Künstlern von „Mosaik“ wagte ich
meinen autodidaktischen Einstieg in die Kunst-Szene. Sehr dabei geholfen hat
mir die regelmäßige Teilnahme an kunsttherapeutischen Sitzungen infolge
einer tiefen Lebenskrise.
Wenn sich die Gelegenheit ergibt, jobbe ich als Malermodell, wodurch ich mir
bereits als Studentin etwas Geld hinzuverdiente.
Zur Zeit verbinde ich mich immer intensiver mit der Großen Mutter, aus der für mich
alles Leben, alle Liebe und aller Reichtum hervorgehen.
Tagtäglich schöpfe ich aus der Fülle des Daseins inmitten der Schönheit der
Mühlschlager Natur.
Das Malen Zuhause in aller Ruhe und Stille ist für mich mit die höchste Erfüllung
und größtes Glück.
Das Malermodell (Kerstin Knopf)
Da liegt sie ruhig, die Augen sanft geschlossen,
so ganz Natur, aus einem Guss gegossen.
Die ZeichnerINNEN lernen, sie erfassen,
und ungewohntes Sehen zuzulassen.
Am Anfang fehlt noch sehr der Mut. Man tastet
sich zaghaft zu der Nacktheit hin. Die rastet
reglos liegend, atmend, sinnlich-frei,
denkt sich nichts Ungewöhnliches dabei.
Sie macht das längst schon völlig selbstverständlich,
genießt das Bei-Sich-Selbst-Zu-Sein unendlich
und weiß, sie ist auf ihre Weise schön,
da Künstler Schönheit in der Vielfalt sehen.
Und während sie sich unbeweglich hält
und den Betrachtern die Geduld gefällt,
aus der heraus sich Blatt um Blatt gestaltet,
ist sie Geschöpf, das Schöpferkraft entfaltet.
Ihr gibt die fraulich-musische Enthüllung
als Kunst für Kunst zufriedene Erfüllung.
Sie zieht sich an, packt ihre Sachen ein.
Nur, die Bezahlung könnte besser sein!
30. März 2011

